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(Aus dem Themen-Intro)

Glarner Landsgemeine.

Das Wertvolle an einer altgedienten Beziehung ist die völlige Unaufgeregtheit, die sie mit sich bringt. Wie diejenige, welche die Glarner zu ihrer Landsgemeinde pflegen. Alle wissen, wann sie stattfindet, alle wissen, wie sie abläuft, alle kennen alles in- und auswendig. Der Überraschungseffekt an solchen politischen Traditionen ist, wenn sie auf einmal eine Eigendynamik entwickeln und unmittelbar avantgardistisch wirken, wie die amerikanische Präsidentenwahl. Die Message ist sehr modern: Wer sich selbst in den Ring bewegt, kann vieles in Bewegung bringen. Wer selbst nachdenkt und dem Ausdruck gibt, kann andere überzeugen und eine neue Ära auslösen. Wer anwesend ist und wählt, kann mit seiner Mitwirkung einen Denkanstoss mit Signalwirkung für die ganze Schweiz geben.

Es ist nicht nur eine Wahrheit der Physik oder der Mechanik, dass ein Stoss auch immer einen Gegenstoss bewirkt. Es ist auch eine Einsicht des ganzheitlichen Denkens, dass beide Kräfte, die männliche und die weibliche, zu einem ausgewogenen Ganzen gehören. Dass im Glarnerland innert eines Jahres Geschichte geschrieben wurde mit einer ordentlichen und einer ausserordentlichen Landsgemeinde, ist schon bemerkenswert. Dass das Schwert dabei aus Männerhand in Frauenhand wechselte, ist eine schöne Symbolik dafür, dass es nichts Überraschenderes gibt als alte Traditionen, die mit frischem Mut gelebt werden.
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Magazin-Teil im Geschäftsbericht

Glarner Kantonalbank
GB 2008 «Glarner Landsgemeinde.»

Konzept und Gestaltung des Geschäftsberichtes.